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Der Ox-Leserpoll 2006 - die Auswertung

Vor ein paar Wochen hatten wir euch auf der Ox-Website eine ganze Menge Fragen gestellt, und nach endlosem Herumspielen mit den Daten aus über 500 Antworten kam das dabei heraus ...
Nochmals vielen Dank für eure rege Beteiligung!
Joachim Hiller, Dennis Bruns und Ferdi Praxl

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Hier geht?s direkt zu den Bestenlisten (Bands und Labels).

Hier gibt?s ausführliches Feedback im Originaltext.
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Das Ox lesen Männer:
Wenig überraschend: Die Hand, die das Ox aus dem Briefkasten oder dem Regal zieht, ist durchschnittlich eher von männlicher Grobgliedrigkeit (83,96 %), als weiblich filigran (13,40 %). Interessant auch, dass immerhin 2,64 % zur Frage nach dem eigenen Geschlecht keine Angaben machen wollten oder konnten.

Die Reichweite:
Jede Ausgabe des Ox wird im Schnitt von zwei Leuten gelesen. Das heißt, jede Ausgabe des Ox erreicht bis zu 25.000 Leute.

Alter vor Schönheit:
Die Frage nach dem Alter beantworteten glücklicherweise keine unter 14-Jährigen, allerdings immerhin 4,74 % aus der Gruppe 14-18, die sich trotz ihrer Minderjährigkeit mit den jugendvergiftenden Inhalten des Ox auseinandersetzen. Früh kaputt spart Altersheim.
Die größte Gruppe stellen die 25 bis 32 Jährigen (38,71 %), gefolgt von den 18 bis 24 Jährigen (31,12 %) und der Altersgruppe 33-40( 18,22 %).
Hinzu kommen 7,21 % über Vierzigjährige.

Schrift zu klein?
Nach Meinung der Mehrheit (75,54 %) ist die gar nicht sooo kleine Schrift noch entzifferbar. Für eine Vergrößerung der Schrift wäre der durchschnittliche Leser eher bereit mehr zu zahlen (61,71 %) als weniger Artikel in Kauf zu nehmen (38,29 %).

Preis-Wert und Lesezeit:
98,56 % gefällt das Preis-Leistungsverhältnis des Ox und über 70 % lesen (zum Teil weit) länger als 3 Stunden an einer Ausgabe.

Geld ausgeben!
Ca. die Hälfte von euch gibt monatlich 20-50? für Tonträger aus, 16,74 % gar 50-100?.. Dazu 6,20 % die mehr als 100? ausgeben. Die Promoplatten-Fraktion sagt: Respekt!
42,35 % der Ox-Leser gehen auf wenige oder günstige Konzerte (bis 20? im Monat). 31,45 % lassen sich Live-Shows 20-50? im Monat kosten, 25,58 % zwischen 50 und 100?.. Und: 0,63 % investieren über 100? !
Für Merchandise gibt der Geldbeutel dann nicht mehr allzu viel her: 87,92 % lassen monatlich 20? oder weniger am Merch-Stand. Zufällig exakt genauso viele von euch geben überhaupt kein Geld für Computerspiele aus und auch für Musikdownloads haben 96,21 % keinen müden Euro übrig.

Intellektopunks:
Nur ein einziger Umfragenteilnehmer verfügt über gar keine Ausbildung, 5,42 % dagegen haben nach der Hauptschule eine solche absolviert. 17,21 % besuch(t)en eine höhere Schule, haben aber (noch) kein Abi in der Tasche. Von denen mit abgeschlossener Fach- oder Hochschulreife stehen immerhin 45,84 % praktisch oder theoretisch im Berufsleben. 29,95 % drücken sich noch mit fadenscheinige Ausreden, wie einem noch abzuschließendem Studium oder Ähnlichem.

Mehr West als Ost:
Mit 31,00 % wird NRW die Ehre zuteil, den meisten Ox-Lesern Heimat zu bieten, gefolgt vom Wiegenland des Ox, Baden-Württemberg, mit 11,40%. Verlierer ist Mecklenburg-Vorpommern mit einsamen 1,20 % ? bleibt tapfer.

Wir sind schon länger hier!
Stolze 4,09 % verfolgen das Ox schon seit den Anfängen 1989. Ein guter Zeitpunkt, das Ox für sich zu entdecken, scheint auch Mitte der 90er gewesen zu sein und die unmittelbar vergangenen Jahre. Für das Bekanntmachen mit dem Ox dürfen sich 37,83 % bei ihren Freunden bedanken und 24,54 % bei dem örtlichen Zeitschriftendealer, während der Rest, der über anonymere Quellen zum Ox kam, wohl in stiller Dankbarkeit leben muss. Über die Hälfte der Leser vergisst nie das aktuelle Ox anzuschaffen oder geht via Abo gleich auf Nummer sicher.

Warum eigentlich das Ox lesen?
Die Gründe für eure Treue? Für 46,24 % sind es hauptsächlich die Interviews, für weitere 32,26 % die Reviews. 51,75 % wählen dabei nach den persönlich ansprechenden Themen aus und 44,55 % lesen vernünftigerweise eigentlich alles, vielleicht auch weil nach Meinung von 86,07 % der Leser die Texte genau die richtige Länge haben.

Gut ist besser.
Die Entwicklung des Ox über die letzten Jahre bewertet die große Mehrheit positiv bis gleichbleibend. Und 87,12 % heben ihre Ox-Hefte auf anstatt sie an Papierkorb, Freunde oder gar Ebay weiterzureichen.
41,42 % würden dem Ox-Sampler eine Zwei ins Zeugnis schreiben, es opferten sich jedoch auch 37,60 % ihn mit einer Vier zu bewerten und so vor Schmähung als Streber zu bewahren.
Mit dieser müssen statt dessen ?Layout?, ?Themenvielfalt? und ?Homepage? mit ihren Schnitten im Einser- und guten Zweierbereich rechnen.

Die Website.
Details zum Zeugnis der Homepage gefällig? 5,36 % der Leser besuchen die Homepage täglich, 21, 66 % mehrmals wöchentlich, ganze 42,51 % mehrmals im Monat und nur 2,83 % überhaupt nicht (haben aber trotzdem die Umfrage dort beantwortet ? ?!?).
Die meisten Leute scheinen die News auf die Homepage zu locken (42,86 %) dicht gefolgt von der Termindatenbank (32,98 %). Insgesamt werden Layout, Aktualität und Struktur gut bewertet und zwar von Leuten die das Internet oft (76,34 %) für Musik- und Musikinfobeschaffung nutzen.
Andere Heftpages, die ihr besucht, sind die von Visions, Plastic Bomb, In-Your-Face, Waste Of Mind und Intro.

Liebste Musikstile:
Wenig Überraschungen gibt es bei den bevorzugten Genres. Was steht immer vorne unter dem Ox-Logo? Genau: Punkrock (35,48 %) ? Hardcore (19,67 %) ? Rock ?n Roll (17,49 %). Ebenfalls solide, aber nicht mit Medaille gewürdigte Leistungen in dieser Disziplin zeigten außerdem: Sixties/Garage, Ska und Deutschpunk.
Speziell im Ox stärker vertreten sein sollten Hardcore, Punk und Ska. Weniger dagegen: Emo, Metal und .... äh ebenfalls Hardcore ? hm ja, wir arbeiten dran.

Vinyl ist besser.
Tonträger der jeweils favorisierten Musikspielarten stehen dann lieber in Vinyl- (50,20 %), als in CD-Form (43,03 %) im Schrank, nachdem sie bei einschlägigen Indie-Mailordern (47,32 %) oder Plattenläden (34,48 %) erstanden wurden.


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