Tausche Abo gegen T-Shirt!

Wer das Ox bis zum 31. Januar 2009 neu abonniert, wer ein Abo verschenkt oder als Ox-Abonnent einen neuen Abonnenten wirbt, der bekommt von uns das Ox-T-Shirt (weißer Ox-Skull auf schwarzem Stoff) geschenkt!
Mehr lesen ...

http://www.livegigs.de

HELL?S BENT ON ROCKIN?

A History Of Psychobilly

Craig Brackenridge., Cherry Red Books, S. 231, £14.99

Vom selben Autor gibt es bereits ein Taschenbuch mit einem Rückblick auf die Musikszene des Psychobilly in den Achtzigern namens ?Let?s Wreck: Psychobilly Flashbacks from the Eighties and Beyond?. Hier nun die ganze Story ausführlich, wie, wann und warum Psychobilly entstanden ist, wie es weiter ging und was es heute immer noch gibt. Einmal ein großer Rundumschlag, mit vielen Anekdoten und Hintergrundinfos. Diese sind zwar teilweise nicht neu, aber jeder wird sie nun auch nicht kennen. Wer sich schon länger mit dieser Musik beschäftigt, wird nicht viel Neues erfahren, aber die Aufbereitung ist bemüht vollständig zu sein und gibt damit genug Platz für eigene Erinnerungen. Für Interessierte der Szene ist die Zusammenstellung vielleicht etwas zerfahren, der rote Faden im Sinne der zeitlichen Reihenfolge wird oft verlassen und macht es nicht leicht, den Gedanken zu folgen. Sehr positiv ist die nüchterne Art, die ausschließlich auf die Musik als Basis für die Szene Psychobilly fokussiert. Hier ist kein Psychologe oder Hobby-Analyst am Werke, der herausfinden möchte wie die Jugend nur so verkommen konnte oder welche politischen Botschaften dahinter stecken. Der Autor ist Fan und durch seine Tätigkeit in einem Plattenladen immer gut informiert geblieben. Seine Motivation Psychobilly publik zu machen, weil dies die englische Presse nie getan hat, kann ich nachvollziehen, teile diese aber nicht. Psychobilly ist keine Musik für den Mainstream und kann somit nicht in den Massenmedien auftauchen ? muss auch nicht. Rationale oder modische Ansätze passen hier nicht, entweder packt einen die Musik oder nicht. Das Buch packt dagegen durch die zeitlichen Sprünge nur bedingt. Für Szenekenner gut, als Einstieg nicht einfach, aber vollständig und ohne Polemik.
Robert Noy

» alle Präsentationen
english Version Impressum Kontakt Seite empfehlen Seite drucken Sitemap Disclaimer