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Mit der von Nick Johnstone herausgegebenen Zitatensammlung, die deutsche Übersetzung stammt von Thorsten Worthmann, wird die CLASH Geschichte in eigenen Worten erzählt. Alle Bandmitglieder sowie einige Freunde und Weggefährten kommen zu Wort, von den Anfängen mit den 101ER'S und LONDON SS bis zum letzten Konzert der MESCALEROS und der quasi Live-Reunion von Mick Jones und Joe Strummer bei einem Benefizkonzert für streikende Feuerwehrleute 2002. Dazu kommen noch etwa 45 Photos. Die verwendeten Zitate sind zwar mit Namen und Jahr versehen (es werden Zitate aus verschieden Jahrzehnten verwendet), aber oft ist es nicht nochvollziehbar, aus welchem Kontext das Zitat stammt. Außerdem enthält das Buch viele halbleere Seiten und zu viele Leerzeilen zwischen den einzelnen Zitaten. Das ist vielleicht angenehm für die Augen, aber inhaltlich etwas dünn. Unter der Überschrift ?The Clash entfernen sich vom Punk? tauchen z.B. gerade mal drei Zitate als Beleg auf, die dann auch noch inhaltlich sehr dürftig sind bzw. unfreiwillig komisch wirken wie z.B.: "Ich war nie jemand, der sich eine Sicherheitsnadel durch die Nase stechen wollte" - Mick Jones 1979. Dennoch, verteilt auf vier Kapitel folgt so ein Abriss der Bandgeschichte. Wirklich Neues erfährt man hier aber nicht. Wer mehr über CLASH erfahren möchte und nicht die englische Sprache scheut, dem empfehle ich "Return of the last gang in town" von Marcus Gray. Kay Werner