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2001 MANICAS

(USA 2005)

An sich hängen einem die ganzen Remakes ja schon lange zum Hals raus, aber letztendlich will man dann doch mit eigenen Augen sehen, ob da nicht was halbwegs brauchbares herausgekommen ist. Aus Herschell Gordon Lewis? 2000 MANIACS von 1964, sicher einer seiner unterhaltsamsten Filme, wurde bei Tim Sullivan 2001 MANIACS (Sunfilm). Lewis selbst hatte ja wenig erfolgreich 2002 mit BLOOD FEAST 2: ALL U CAN EAT ein Remake seines eigenen Films BLOOD FEAST gedreht, wobei die beste, weil radikalste und unterhaltsamste BLOOD FEAST-Hommage immer noch BLOOD DINER von Jackie Kong ist. Aber wir sind ja im Zeitalter des R-Ratings, da darf man keine wirklichen Grenzüberschreitungen mehr erwarten. Insofern schlägt sich 2001 MANIACS als anspruchsloser, trashiger Exploiter mit geschmacklosem Humor und amüsanten Effekten eigentlich ganz gut, zumal er sich an das Schema von Lewis? Original hält, nur dass es hier ein paar typische Teenager sind, die in Richtung Spring Break unterwegs sind und die, so schön kann man das nur auf Englisch sagen, ?instead of getting a taste of the old South, the old South gets a taste of them?. Also zum wichtigsten Bestandteil des Barbecues bzw. Blutrituals der untoten Einwohner eines 1865 im amerikanischen Bürgerkrieg ausgelöschten Städtchens werden. ?Yee-Haw! The south?s gonna rise again!?, allen voran Robert Englund, der für den ansonsten eher durchschnittlichen, dennoch durchaus ansehbaren Film eine echte Bereicherung darstellt und seinen Job auch wirklich gut macht, abseits irgendwelcher Freddy-Klischees. Bloody fun, auf der deutschen DVD sogar ungeschnitten und versehen mit einigen Extras wie zwei Audiokommentaren, deleted & extended Scenes, Making of-Featurette und Originaltrailer.

 
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Thomas Kerpen 15.08.2006 Thomas Kerpen
 
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