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THE CAVE (Highlight) war neben THE DESCENT der andere Höhlenfilm der letzten Zeit. Allerdings konnte mich THE DESCENT schon nicht besonders überzeugen, mit seinem pseudo-feministischen Anspruch, seinen verkorksten tiefenpsychologischen Anspielungen und den unoriginellen Höhlenkreaturen, die wie eine Mischung aus den Mutanten aus WRONG TURN und dem Fledermaustypen aus Coppolas DRACULA aussahen, eine ausgesprochene Mogelpackung. In Bruce Hunts (Second bzw. Third Unit Regisseur bei den MATRIX-Filmen) THE CAVE geht es etwas oldschooliger zu: Ein Haufen Tauchspezialisten soll eine Gruppe unterirdischer Höhlen erforschen und steckt plötzlich dort fest, zusammen mit bizarren, irre blutrünstigen Monstern. Den Rest der Handlung kann man sich ungefähr denken und eigentlich ist es fast schon wieder schade, dass man aus der klaustrophobischen Location nicht mehr herausgeholt hat und der Zuschauer die üblichen Klischees und eindimensionalen Charaktere der meisten Big Budget-Horrorfilme vorgesetzt bekommt. Die originellste Idee des Drehbuch ist dann noch, dass sich der Anführer der Gruppe (Cole Hauser) selbst in eines der Monster verwandelt. Und Piper Perabo ist auch wie immer nett anzuschauen. Der größte Schwachpunkt sind allerdings mal wieder die Monster, diffuse CGI-Wesen, die so schnell durchs eh schon sehr dunkle Bild huschen, dass man nicht mehr als einen vagen Eindruck von ihnen bekommt. Bedauerlich, dass THE CAVE trotz einer soliden technischen Umsetzung so mittelmäßig ist, denn Potential war da durchaus vorhanden, und in gewisser Weise ist der Film sogar recht unterhaltsam, aber eben nicht wirklich gut.