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Dass ich kein Fan von Jim Jarmuschs frühen Filmen bin, merke ich mal wieder deutlich an dessen, jetzt bei Kinowelt auf DVD erschienenem Regiedebüt PERMANENT VACATION von 1980, einer dieser selbstverliebten New Yorker Indie-Filme, voller pseudo-philosophischer Dialoge und statischen Bildern, der selbst mit gut 70 Minuten noch überlang wirkt. Jarmusch zeigt dabei einen Twenty-Something-Charlie-Parker-Fan, dessen Mutter in der Klapsmühle sitzt, und der in Manhattan auf der Suche nach dem Sinn des Lebens einige skurrile Begegnungen hat, unter anderem mit John Lurie. Für Jarmusch-Fans wahrscheinlich unverzichtbar, objektiv betrachtet eine ziemlich langweilige Angelegenheit mit nerviger Soundkulisse, mal abgesehen von einigen interessanten Ansichten von New York, in dem auch für meinen Geschmack viel zu viel geraucht wird ? viel Rauch um nichts sozusagen. Allerdings ist es erstaunlich, wie nah der Film doch letztendlich an der Struktur von Jarmuschs letztem Film BROKEN FLOWERS ist, der ja auch nur auf einigen skurrilen Begegnungen basiert, was natürlich inzwischen einen wesentlich besseren Inszenierungsstil besitzt. Ich ziehe da aber nach wie vor GHOST DOG und DEAD MAN vor.