Tausche Abo gegen T-Shirt!

Wer das Ox bis zum 31. Januar 2009 neu abonniert, wer ein Abo verschenkt oder als Ox-Abonnent einen neuen Abonnenten wirbt, der bekommt von uns das Ox-T-Shirt (weißer Ox-Skull auf schwarzem Stoff) geschenkt!
Mehr lesen ...

http://www.livegigs.de

MAXIMO PARK, NEMO

31.01.08 Halle, Radio Sputnik

Anfang des Jahres begaben sich Everbody's Darlings MAXIMO PARK aus Newcastle auf den Weg nach Deutschland, um hier drei exklusive Radioshows zu spielen. Nun darf man sicherlich über den Sinn und Zweck solcher elitären Promotion-Shows geteilter Meinung sein, aber da wir zu den 100 Besuchern der Show in Halle gehören sollten, wollten wir keine Spielverderber sein und uns vor Ort ein Bild machen. Als Anheizer hatte Radio Sputnik die Newcomer NEMO aus London verpflichtet, die mit ihrem New Wave-lastigen Sound durchaus zu gefallen wussten. Sie sind zwar nicht unbedingt "London's most influential Rock Quartet", wie uns MySspace weismachen möchte, aber immerhin rockten Sänger James Cook und seine Kollegen recht schweißtreibend das Haus. Rauchen und Trinken war im Radiostudio natürlich verboten und so lag die Atmosphäre während der Show irgendwo zwischen abwartend und kurios-witzig. Gewartet hatten die handverlesenen Gewinner der Tickets natürlich auf ihre Helden MAXIMO PARK, die dann auch pünktlich auf die Sekunde zum Beginn der simultanen Radio-Live-Üertragung die Bühne betraten. Gute Laune hatten die Buben um den dominanten Sänger Paul Smith wirklich reichlich und man merkte ihnen den Spaß, ausnahmsweise mal auf einer kleinen Bühne spielen zu können, deutlich an. Mr. Smith regierte sein Publikum von der ersten Sekunde an und es gab keine Zweifel, dass hier eine der agilsten Live-Bands der letzten Jahre am Start war. Nee, nee, das ist kein Punk, hat aber viel mehr Energie als die meisten Bands, die heute Punk auf ihrem Etikett stehen haben. Keine Sekunde Stillstand bei einem Frontmann, der wirklich diese Bezeichnung verdient. "Geile Sau". höre ich meine bessere Hälfte raunen und sehe Zustimmung in den Augen von mindestens 90 Prozent der weiblichen Fans. Ja, so ist das. Nach 60 Minuten war zeitig Schluss und von hinter der Bühne kam das Zeichen "Daumen runter", keine Zugaben. Das hätte nicht sein müssen, aber wenn der Job getan ist, haben es manche Bands erstaunlich eilig zu verschwinden (funcore.deviantart.com).
Christoph Lampert

» alle Präsentationen
english Version Impressum Kontakt Seite empfehlen Seite drucken Sitemap Disclaimer