JIMMY EAT WORLD, RIVAL SCHOOLS
09.06.08 Osnabrück, Hyde Park
JIMMY EAT WORLD und RIVAL SCHOOLS zusammen, was für eine hochkarätige Zusammenstellung! Wo Vorbands sich im besten Fall als interessante Neuentdeckungen herausstellen, in den meisten Fällen jedoch eher langweilig bis unerträglich sind, konnte man hier von Anfang an sicher sein, dass dies hier nicht der Fall sein würde, zumindest Zweiteres. Denn dass RIVAL SCHOOLS für eine gewisse Menge des ziemlich jungen JIMMY EAT WORLD-Publikums als Neuentdeckung durchgehen, darauf würde ich jetzt einfach mal wetten. Zumal die Band mit und um Walter Schreifels sich ja auch erst kürzlich, sieben Jahre nach dem ersten und einzigen Album, wieder zusammengerauft hat. Aber nicht, wie Schreifels' Ur-Band GORILLA BISCUITS, nur um eine Tour zu spielen und wieder in der Versenkung zu verschwinden, sondern mit neuem Material vom (bestimmt) bald erscheinenden neuen Album. Schicke Indiepop-Songs, dazu Ansagen vom gewohnt gut gelaunten Mr. Schreifels stimmten so schon einmal perfekt auf JEW ein. Diese betraten nach kurzer Umbaupause die Bühne und spielten mit ihrer eigenen, außergewöhnlichen Perfektion ihre Tausenden von Hits sowie viele Songs des aktuellen Albums "Big Casino". Schon eine Schmuseband, diese JEW, trotz des wohl härtesten JEW-Songs "Pain" und dem angestimmten "The beautiful people"-Cover in der Zugabe. Vielleicht schon zu gut, zu schön, zu poppig, zu niedlich. Vielleicht. Den vielen verliebten Pärchen hat's jedenfalls gefallen. Na gut, mir auch. Nadine Maas
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