THE DWARVES
09.07.08 Frankfurt, Nachtleben
I am the dominator, leader of the pack ... Two tons of steel that's hanging from my sack ... Nur noch ein paar Minuten, dann ist Feierabend und die DWARVES sind in Town. Nein, kein Midgetwrestling oder Zwergewerfen, ich bin kein Unmensch und kleine Menschen werfe ich auch nicht gerne. Hierbei handelt es sich um etwas völlig anderes und zwar um primitiven Punkerspaß mit Nietensuspensorium! Also das Arbeitskostüm vom Leib geschüttelt und in die U-Bahn gesprungen, den letzten Rest vom Arbeitsalltag spüle ich hektisch mit Bier herunter. Kontrolleure in der Bahn, fuck, ich steige an der nächsten Haltestelle aus und renne den Rest des Weges, es ist 22:30 Uhr und ich bin mir nicht sicher, wie viel DWARVES ich noch mitbekomme. Ich treffe auf meine Spießgesellen, ein anderer kommt fast zur selben Zeit an, ich schnall ab: 18 Euro für noch eine verbleibende Band? Ich kann die Wut ganz gut verstehen, verhandelt wird nicht mehr. Im Keller dann, die Tür geht auf, der erste Akkord, der Dominator, yeah, den Wucher vergessen, flüssiges Platin rinnt die Kehle hinunter. Die Hits werden gespielt, außer "Drugstore" vermisse ich nix. He Who Cannot Be Named trägt heute die SM-Buxe, ansonsten souverän geil, die Leute tanzen und können die fantastisch plakativen Texte mitsingen. Blag Dahlia trinkt Wasser und scheint genügsamer geworden zu sein. Wir nicht, ich habe morgen frei und wir ziehen weiter ins Feinstaub, eine Handvoll Biere später, auf dem Heimweg pflücke ich der Nachbarin die Blumen weg und schenke sie meiner Freundin, romantisch, inspiriert durch diese ehemals gefährlichste Band der Welt. Dennis Bruns
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